Chlous-Höck

Zum letzten Mal, im 2016, trafen wir uns zum gemütlichen "Chlous-Höck". Dieses Mal bei Hanspeter zu Hause.

Der Höck kurz vor Weihnachten gehört schon bald zur Tradition bei den Bonsaifreunden Emmental. Nachdem alle eingetroffen waren ging es rasch zur Sache. Mit einem exzellenten Raclette begannen wir den Abend. Anschliessend ein kleiner Zwischengang mit "Spanischen Nüssli", "Schoggiredli" und Mandarinen. Darauf folgte ein Dessert mit Kaffee und danach ein kleines "Verdauerli" für diejenigen die mochten und nicht fahren mussten.  

Recht herzlichen Dank an Su  und Hanspi für die grossartige Bewirtung und für den tollen Abend den wir bei Euch  verbringen durften.

Nationale Bonsai und Suiseki Ausstellung 2016

Die von der Arbeitsgruppe Biel organisierte Ausstellung war aus Sicht der zahlreich erschienenen Besucher und grossen Anzahl Aussteller ein gelungener und gut organisierter Anlass. Danke Martin Stäbler und deinem Helferstab.

Neben den Einzel- und Gruppenaussteller waren auch viele Händler anwesend. Ebenfalls bestritten vier Personen den New Talent Contest und kämpften um den begehrten Platz am New Talent Wettbewerb an der Europäischen Bonsaiausstellung. Diese findet am 3. - 5. Februar 2017, zusammen mit der 18. Neolanders Trophy  in der Limburghal in Genk statt.

Nun zurück zur Nationalen Ausstellung. Mit einer kleinen Bildergalerie können sich auch nicht dabei gewesene einen Überblick über das Tun in der Schweizer Bonsaiszene verschaffen.

 

"Merängge-Abe"

Mit viel Herzblut wurde auch beim heutigen Treff gearbeitet. Das Beste zuletzt: "E wärschafti Merängge u es Caffi".

Neben den Drahtarbeiten wurde auch um einen Baum gefeilscht. Weil er der Besitzerin nicht gefallen hatte (Farbe), wurde er zum Verkauf frei gegeben.

Ausserdem wurde ein Baum präsentiert, dessen Besitzer nicht im klaren war ob er ihn an der NBSA 2016 ausstellen soll oder nicht. Die epochalen Ansprüche, die auch mit hohen Kosten verbunden und nicht für Jedermann finanzierbar sind, haben den Besitzer bewogen auf das Ausstellen zu verzichten. Schade das auch hier vor allem das Finanzielle einen grossen Einfluss auf das Hobby und die Präsentation eines Bonsais ausmachen.

Die Entwicklung der Bonsaiszene in der Schweiz sollte sich vermehrt nach dem Gedanken eines weithin anerkannten Bonsai Meisters richten. Die folgende Aussage wurde aus dem Englischen frei übersetzt.

 

"Bonsai ist eine Sache die problemlos auf die überlieferte Kultur verknüpft werden kann. Entsprechend sollte jedes Land  seine Hintergründe und sein kulturelles Erbe benutzen und eigene Fantasien in der Bonsaikunst entwickeln."

Nun noch einige Impressionen von diesem Abend, festgehalten von Melanie Walzer.

Nach der Sommerpause

Nachdem wir die durchzogenen Sommerferien hinter uns haben, können wir mit frischem, Elan an unser erstes Treffen nach den Ferien. Doch leider traf der erwartete Ansturm nicht ein.

Das interessante Thema "Kiefern: Nadeln zupfen" konnte lediglich 3 unserer Mitglieder zum Treffen animieren. Die restlichen Bonsaifreunde waren aus verschiedensten Gründen verhindert und bedauerten das Fehlen am Treff.

Trotz der minimalen Besetzung wurde dessen ungeachtet dem vorgegebenen Themenbereich volle Beachtung geschenkt und die einen oder anderen alten Nadeln mussten weichen.

Nun noch einige Grundsätze beim Nadel zupfen (schneiden) die aus verschiedenen Quellen stammen:

Das zupfen der Nadeln bei Kiefern kommt dem Blattschnitt bei Laubbäumen nahe. Wir möchten jetzt vor allem die alten Nadeln auszupfen. Achtung, der Baum wird dadurch etwas geschwächt, wie dies auch bei einem Blattschnitt der Fall ist. Deshalb nur bei gesunden und kräftigen Bäumen die Nadeln zupfen.

Zweck des Auslichtens der Nadeln ist mehr Licht in den Innenbereich des Baumes zu bringen. Dadurch wird die Knospenbildung gefördert, die innen liegenden Zweige werden gestärkt und das Drahten wird wesentlich vereinfacht.

Das Entfernen der Nadeln soll nicht in allen Regionen des Baumes gleich sein. Die Krone und die äusseren Astregionen sind am fittesten und können auf 4 bis 5 Nadelpaare reduziert werden. Bei schwachen Ästen, meistens innenliegend und im unteren Bereich wird auf 7-8 Nadelpaare ausgelichtet.

Vorsicht ist bei der Mädchenkiefer (5nadlige Büschel) geboten, hier sollten die Nadeln mit der Schere abgeschnitten werden. Damit wird die Gefahr der Verletzung der Rinde minimiert.

Einige Impressionen aus unseren Treffs

Im Verbund werden an unseren Treffen die mitgebrachten Bäume begutachtet und zum Teil auch gleich bearbeitet.

Bei der Begutachtung ergeben sich verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten es ist jedoch dem Eigentümer des Baumes überlassen welche Gestaltung sein Baum erfahren darf.

Wenn der Besitzer es wünscht wird, nach der Festlegung von Styl und Gestaltungsdetails, gleich Hand angelegt. Nachstehenden einige Fotos, die von Peter und Melanie am Treff vom 2. und 23. Mai 2016 aufgenommen wurden. Diese Bilder sollen unserem Leitspruch "mitenand wyter cho" noch mehr Ausdruck verleihen.

Haben wir mit diesen Aufnahmen auch dein Interesse geweckt. Nicht zögern und bei uns mitmachen, es lohnt sich auch für dich. Programm 2016

Eine Fichte bei der Erstgestaltung

Links

Gemeinsam wird der Baum gedrahtet (Gast: Martin Stäbler)

 

Mitte

Vor dem Kahlschlag

 

Rechts

Die Erstgestaltung, die im Gremium diskutiert und dann umgesetzt wurde


Bäum, Bäume und noch einmal Bäume. Heute gab es viel zu besprechen und analysieren.

Der Frühling, facettenreich und schön

Wunderbare Farbenpracht mit kräftigen Farben und Pastelltönen - das ist Frühling!

Fotos: Roger Joss


Treffen der Bonsaifreunde Emmental im Januar

Die Arbeiten rund um das Hobby Bonsai einmal aus einer anderen Perspektive. An diesem Treffen hat der Fotograf mit speziellen Details gespielt.

Fotos: Markus Würsten


Auf Einkaufstour bei Zulauf

Es war wieder einmal soweit unsere Bonsaiutensilien zu ergänzen. Deshalb waren wir am Samstag 9.1.2016 gemeinsam auf einem Einkaufsbummel bei der Fa. Zulauf in Schinznach-Dorf.

Leider konnte das vorgesehene Mittagessen nicht bei Zulauf eingenommen werden, denn das  betriebseigene Restaurant hatte noch bis zum 18. Januar geschlossen. Dank Michael Rehmann und der Mitarbeiter-Kaffeemaschine  konnten doch noch einige von uns vor dem endgültigen Kaffeekollaps gerettet werden. Bei einem gemütlichen Schwaz konnten wir den abgezapften Kaffee an einem Tisch im Restaurant geniessen. Nach der strengen Einkaufstour machte sich der Hunger bemerkbar. Wir beschlossen, den Tag mit einem verspäteten Mittagessen im Autobahnrestaurant Kölliken abzuschliessen.  


Der Natur auf die Finger geschaut

Meisterwerke von Naturgewalten geformt. Weitere Bilder zu diesem Thema sind erwünscht